Eva liest

Throne of Glass – Erbin des Feuers

Throne of Glass – Erbin des Feuers

Celaena soll als Assasinin des Königs von Adarlan den sterblichen König von Wendlyn töten. Vor aller Augen seines Hofes. Erledigt sie diesen Auftrag nicht, wird sie selbst zu gejagten des Königs. Doch es war Chaol der sie, nachdem er ihre Fae-Abstammung mit eigenen Augen gesehen hat, nach Wendlyn schickt um sie in Sicherheit zu wissen. Und um Unterstützung in der Welt der Fae zu finden. Die Trennung der beiden hat mir das Herz zerrissen und die Gewissheit, das sie nie wieder ein Paar werden können, noch einmal. Chaol hat sich so selbstlos verhalten, in dem er Celaena in Sicherheit gebracht hat. Leider sollte dies ja ein Schuss nach hinten werden, aber er hat es gut gemeint.

Das dritte Buch Erbin des Feuers spielt auf zwei Kontinenten, einmal in Erilea und einmal in Wendlyn. Ich muss sagen, ich fand es etwas zäh, in Wendlyn. Dieser Selbstfindungstrip von Celaena war stellenweise etwas langatmig und diese Trainingseinheiten, Begegnungen, sich entwickelnde Beziehung mit Rowan….ich weiß nicht. Für mich ist Rowan die ganze Zeit über zu distanziert gewesen, hat Celaena gepusht und sie dazu angetrieben, ihre Magie und ihre Faegestalt zu akzeptieren, um von ihrer Tante Maeve die Antworten zu bekommen, die sie benötigt. Aber das sich daraus mal so etwas wie eine Zuneigung zu den beiden entwickeln könnte, das hat man nun wirklich nur an ausgesuchten Stellen bemerkt. Ich muss zugeben, als Celaena an Beltane förmlich ausbrannte und Rowan sich um sie gekümmert hat, das war schon ein kleiner “awwww”-Moment der mir eine Spur von Herzchen in die Augen getrieben hat. Oder auch später im Schloss von Maeve, als es Celaena gelungen ist, Rowan von seinem Blutschwur zu Maeve zu befreien. Beeindruckend, aber nicht überragend. Ich hoffe so sehr, dass es zwischen den beiden noch ordentlich knistert und es über “ich erhebe Anspruch auf dich” hinaus geht. Ja, ich trauere immer noch Chaol hinterher. Da muss ein Rowan schon mehr zu bieten haben als in seiner Adlergestalt Celaena auf ihrem Weg zurück nach Rifthold hinterher zu fliegen, und ihr mit seinem Flügel sanft über die Wange zu streicheln.

Spannender fand ich es da schon in Rifthold. Die Entwicklung von Chaol zum Rebell gegen den König; Dorian, der sich seiner Magie annimmt und sich unsterblich in seine Heilerin verliebt, die leider ein Spion der Rebellen ist und getötet wird. Aedion, für mich ein sehr interessanter Charakter, auf den ich sehr gespannt bin. Durch seinen Blutschwur auf ewig an Celaena gebunden, führt er die Rebellenbewegung an und gibt sich nur dem Schein der Unterwürfigkeit dem König gegenüber hin. Und nicht zu vergessen Manon. Ironteeth Hexe aus dem Zirkel der Blackbeack. Jawoll! Hier freue ich mich am allermeisten denn die Geschichte von Manon wird völlig losgelöst von den anderen erzählt. Die einzige Gemeinsamkeit ist der König von Adarlan, in dessen Dienst sie steht und ich bin so gespannt, wie sie auf die anderen Treffen wird. Sicherlich durch Dorian, der am Ende von Buch drei von seinem Vater mit einer Halskette aus Wyrdsteinen zu seiner Marionette gemacht wird. Das könnte spannend und interessant werden!

Alles in allem liebte ich das Buch und habe es schneller als erwartet gelesen, naja verschlungen trifft es eher! Es gab so viele Handlungsstränge die sich entwickelt und versucht haben einen Weg zueinander zu finden. Nicht alla haben es geschafft, aber dafür gibt es ja noch Fortsetzungen zum lesen 🙂 auf die ich mich schon sehr freue!

 

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