Eva liest

Shadow and Bone – Grisha Book 1

“I´ve been waiting for you a long time, Alina,” he said. You and I are going to change the world.”

The Shadow Fold a with of impenetrable darkness, is slowly destroying the one-great nation of Ravka.

Alina, a pale, lonely. orphan, discovers a unique Power that thrusts her into the world of the kingdom´s magical elite – the Grisha. Could she be the key to setting Rave free?

The Darkling, a man of seductive charm and terrifying power. If Alina is to fulfill her destiny, she must unlock her gift and face up to her dangerous attraction to him.

And what of Mal, Alina´s childhood best friend? As Alina contemplates her dazzling new future, why can´t she quite ever forget him?

Ich muss gestehen, das ich mich etwas zu sehr von der breiten Masse habe verleiten lassen. Alle haben dieses Buch so gefeiert und ehr als einmal habe ich gelesen, wie toll es doch wäre und die Welt der Grisha ist sowieso die Beste! Naja, schlecht war der erste Band jetzt nicht. Aber so richtig von den Socken gehauen hat er mich jetzt auch nicht.

Ich fand die Geschichte um Alina recht spannend. Etwas langatmig zwar, und stellenweise etwas zu durchsichtig, aber dennoch spannend. Wir lernen Alina als Kartographin kennen, die mit ihrem Freund aus Kindertagen gemeinsam mit der Armee reist und das Land vermisst. Immer wieder bekommen wir kleine Flashbacks in denen uns die Kindheit der beiden erzählt wird. Wie sie im Waisenhaus aufgewachsen sind, wie sie zu denen wurden, die sie nun sind. Alina, die kleine Schüchterne Malerin und Mal, der gutaussehende und talentierte Jäger und Spurenleser. Alles scheint normal in ihrem Leben zu sein, bis Alina merkt, dass sie mehr für Mal empfindet, als sie eigentlich sollte. Und erst recht verändert sich ihr Leben, nachdem sie mitten im Chaos von Blut und Zerstörung nicht nur das Leben von Mal, sondern auch das aller anderer rettet. Sie kann pures Sonnenlicht herauf beschwören. Die seltenste Gabe, die es neben denen des “Darkling” in der Grischa Welt gibt.

Die Wege von Alina und Mal trennen sich und Alina reist gemeinsam mit dem Darkling nach Os Alta, um dort alles über die Grischa und ihre Macht zu lernen. Aber vor allem auch um mehr über ihre Macht zu lernen. Und wie symphatisch der Darkling doch ist! Ja, er hat wirklich etwas von einem dunklen Verführer, der sich so unverdrossen an Alina heranmacht, das es wirklich zu offensichtlich ist, was er vorhat. Er will Alina für sich gewinnen, aber wieso, das kommt nicht durch. Was auch gut ist. Denn sonst wäre in der Mitte des Buches schon das ganze Feuer verschossen worden.

Alina lernt mit ihrer Macht umzugehen, löst sozusagen den letzten Knoten, der sich in ihr manifestiert hat und der so ihre Gabe nicht ohne einen “Verstärker” heraus kommen lässt. Dieser Knoten ist Mal, nie wollte sie von seiner Seite weichen und hat so unbewusst ihre Gabe immer wieder unterdrückt. Und das, obwohl normalerweise die Grischa ihre Gabe nicht unterdrücken können, da sie sonst wahnsinnig werden. Aber Alina scheint es zweifelsfrei geschafft zu haben. Bis zu diesem Moment in der Hütte ihrer Meisterin, als sie sich ihren Gefühlen stellt und Mal los lässt und so ihre Macht voll heraus lässt. Aber für den Darkling ist es nicht genug. Er fordert mehr von ihr, mehr Macht, mehr Licht und will diese mit dem wohl mächtigsten Verstärker unterstützen: dem Geweih eines Hirsches. Spätestens jetzt wird der aufmerksame Leser stutzig und fragt sich, weshalb er so bedingungslos nach dieser Herde sucht, die sich um den magischen Hirsch gescharrt hat. Im Laufe einer spannenden Verfolgungsjagd, wird dies deutlich.

Alinas Meisterin ist niemand anderes, als die Mutter des Darkling, und der Darkling selbst ist nicht bloß ein Nachfahre des bösen Darkling der die Schattenwelt geschaffen hat, nein, er IST genau dieser Darkling. Alina flieht vor ihm, da er sie nur benutzen will die Schatten weiter über Ravka zu ziehen und so seine Feinde noch mehr einzuschüchtern. Mit Hilfe des Hirsch Geweihs welcher als Verstärker von Alina´s Magie dienen soll, würde er die Macht von ihr für immer an sich binden. Alina flieht. Und nach Wochen wird die von Mal gefunden. Die beiden machen sich selbst auf die Suche nach dem Hirsch, um den Darkling aufzuhalten. Aber es kommt natürlich anders. Nachdem Mal seine Liebe zu Alina gesteht, finden sie zwar den Hirsch, aber der Darkling findet auch die beiden. Er tötet den Hirsch und legt Alina das Geweih in Form eines Halsbandes um und hat so ihre Macht in seinen Händen.

Eine Demonstration ihrer Macht im Schattenreich zeigt allen Beteiligten, wie grausam der Darkling in Wirklichkeit ist, das er eben nicht der gute Mann ist, der die Schatten vertreiben will. Er nimmt unzählige Leben, zerstört ein ganzes Dorf nur um zu beweisen, wie mächtig er ist. Doch Alina kann sich von ihm lösen und flieht mit Mal durch die Schattenwelt hinüber nach West Ravka um dort ein neues Leben zu beginnen. Den Darkling und alle anderen An Bord des Schiffes, lässt sie in der Schatten Welt zurück. Zurück bei den grausamen Kreaturen die alles Menschliche auffressen.

Das Buch war sehr unterhaltsam, dennoch war der Spannungsbogen bei weitem nicht so gut, wie ich es erhofft hatte. Vieles hat man vorher gesehen, die gespielte Zuneigung des Darkling etwa, wobei ich hier immer noch hoffe, dass er in den folge Bänden sympathischer werden wird. Oder eben richtig Böse, denn Böse Charaktere mag ich auch sehr gerne, aber nur, wenn sie wirklich clever sind.

Leider finde ich die Charaktere etwas zu flach erzählt. Mir fehlt es an Tiefe bei Ihnen. Alina wird immer nur als das kleine, schüchterne Mädchen dargestellt, die als Waise niemanden außer Mal hat und sich immer durch die böse Welt kämpfen musste. Dafür, dass sie so viel schreckliches erlebt hat, lässt sie sich ziemlich schnell und leicht vom Darkling um den Finger wickelt. Wo sie doch meint bei anderen immer genau hinter die Fassade sehen zu können.

Und Mal? Er ist der typische Frauenheld der Geschichte. Tapfer, Mutig, Abenteuerlustig und ein Draufgänger. Und merkt erst sehr spät, das er für seine beste Freundin eben mehr empfindet, als nur Freundschaft. Ok, seine Liebeserklärung im Wald bei leichtem Schneeriesel, da bin ich schon leicht dahin geschmolzen, aber bis dahin hat mich seine Figur nicht so richtig in dieser Geschichte überzeugt.

Der Darkling schon eher. Ein böser Mensch, der nur seinen Vorteil sieht und alles so dreht und wendet, bis es für ihn passt. Auch wenn das heißt mit den Gefühlen von Alina zu spielen und sie zu umgarnen wo es nur geht. Auf ihn bin ich den folgenden Büchern am meisten gespannt. Wie wird er sich weiterentwickeln? Wird noch bösartiger werden? Oder haben wir hier unseren Dark Prince á la Rhysand?

Sind wir gespannt was Buch zwei uns bringen wird.

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