Eva liest

Das Reich der sieben Höfe – Flammen und Finsternis

23.09.2017 – Seite 620 von 709 (enthält Spoiler)

Ich kann es kaum glauben, nur nur noch knapp 100 Seiten und dann ist dieses Schmuckstück auch schon wieder zu Ende. Ich trauere jetzt schon.

Aber was mir auch in dieser deutschen Übersetzung mal wieder aufgefallen ist, ist einfach meine Liebe zu Kapitel 54. Meistens liest man in den Foren, auf den Accounts in Instagram das eine große Mehrheit das Kapitel 55 verehrt. Kaum etwas liest man aber zu dem für mich wichtigsten Kapitel in diesem ganzen Buch. Kapitel 54. Aber warum liebe ich es so? Das ist ganz einfach zu erklären:

Kapitel 54 öffnet uns das Herz von Rhysand.

Und das bekommt wahrlich keiner außer Feyre zu sehen. Ich war tief ergriffen von seiner Geschichte, wie er unter dem Berg gefangen gehalten und gezwungen wurde Amaranthas Hure zu werden. Seine Geschichte, wie er alles mit erlebt hat und das er sich über Jahrzehnte eine Maske aus dieser Boshaftigkeit und dunklen Macht angeeignet hat nur um sein Volk und unbewusst Feyre zu schützen, dass hat mich wirklich mitgenommen. Auch die kleinen Verbindungen zu Feyre in seinen Träumen, wo er zu diesem Zeitpunkt noch gar nichts von ihr wusste und noch nicht mal ahnte, das sie seine Seelengefährtin werden würde, das fand ich total spannend. In dieser kleinen Berghütte sitzend offenbart der mächtigste High Lord aller Zeiten seine Gefühle ohne zu wissen, ob Feyre ihn als ihren Seelengefährten akzeptieren wird, oder nicht. So verletzlich wie er sich in diesem Kapitel gibt, sehen wir ihn nie wieder. Weder als er vorher in hybernische Ketten gelegt und gefoltert wird noch als Feyre später vorgeben wird, sie wäre von ihm manipuliert worden und wieder mit Tamlin zurück an den Frühlingshof geht.

Jedesmal, wenn ich Kapitel 54 lese verliebe ich mich erneut in Rhysand und frage mich, wie Sarah J. Maas es nur schaffen konnte ein solches Buch zu schreiben und einen solchen komplexen Charakter auf uns los zulassen und reihenweise die Herzen weiblicher Leserschaften zum schmelzen zu bringen.

Und in Wahrheit wünschen wir uns doch alle einen kleinen Rhysand in unserem Leben, der uns auf Händen trägt (na, eher auf Schwingen durch die Lüfte fliegt), bedingungslos liebt und für uns eine Urgewalt werden würde, sobald uns einer verletzt, schlecht behandelt oder bedroht (ok, DAS ist vielleicht etwas zu weit hergeholt, aber Hey, wer hat sich nicht schon mehr als einmal gewünscht an stelle von Feyre zu sein?).

17.09.2017 – Seite 398 von 709 (enthält Spoiler)

Ich kann nicht oft genug betonen, wie sehr ich dieses Buch liebe, und auch wenn ich es schon zweimal gelesen habe (nun das erste mal in deutsch) bin ich wieder total gefangen und verzaubert darin. Natürlich fallen mir nun Kleinigkeiten leichter in die Augen, die ich beim ersten Mal lesen nicht gesehen habe (was natürlich auch der Sprache geschuldet ist, da ich mir die Sätze nicht eins zu eins übersetzt habe).

Feyre, Amren und Rhysand sind am Sommerhof angekommen und suchen dort nach einem Teil einer Waffe, um den König von Hybern aufzuhalten. Und wenn ich Tarquin, den High Lord des Sommer Hofes, schon in den englischen Büchern geliebt habe, liebe ich ihn jetzt noch mehr. Und ich fühle mit Feyre, die einen großen Verrat an diesem großartigen Mann begehen wird.

Ich ging in mein Zimmer. Wo die illyrianische Lederkluft auf mich wartete. Und der Gürtel mit den illyrianischen Dolchen. Wieder einmal machte ich mich für den Kampf bereit.

Und diese knisternde Spannung zwischen Feyre und Rhysand …. HOT! So subtil und leicht, das ich jedes Mal aufs neue mich in Rhysand verliebe. Einfach so. Und jetzt im deutschen, fallen mir kleine Redewendungen oder Gefühle auf, die ich im englischen leicht überlesen habe. Ich liebe es und wünschte mir, es würde nie vorüber gehen.

15.09.2017 – Seite 253 von 709 (enthält Spoiler)

Gestern habe ich mit Band zwei dieser unglaublich tollen Reihe begonnen. Dank des DTV Verlages habe ich ein Rezensionsexemplar erhalten und darf dies nun genauso verschlingen, wie schon die englischen Ausgaben. Und bereits 250 Seiten sind gelesen! Wie bei den Originalen kann ich dieses Buch einfach nicht aus der Hand legen. Ich liebe Feyre einfach so sehr, das ich am liebsten immer weiter lesen möchte.

Wer in dieser Rubrik nicht gespoilert werden möchte, sollte lieber nicht weiter lesen 😉

Feyre ist fort vom Hof des Frühlings und hilft nun Rhysand sich gegen den Krieg mit Hybern zu wappnen. Gerade betritt sie das Anwesen der Weberin und -oh mein Gott- ich bin wieder gefesselt und gespannt bis in meine kleinste Sehne!!

Zwei Schwestern, die gehen zum Hafen geschwind,

wo die Schiffe des Vaters heimgekehrt sind.

Und als sie dort stehen, am Rande der See,

stößt die Ältere die Jüngere hinein, oh weh!

Weiter Beitrag

Zurück Beitrag

Antworten

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

© 2018 Eva liest

Thema von Anders Norén