Eva liest

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

Feyre tötet einen Wolf um sich und ihre Familie durch den Winter zu bringen. Um nicht verhungern zu müssen tötet sie den Wolf, der ihr die Beute wegschnappen möchte. Sein Fell zieht sie ihm ab und verkäuft es auf dem Markt, nichts weiter ungewöhnliches. Doch der Wolf ist ein Fae, geschickt vom High Lord des Frühlingshofes aus Prythian. Nur ein Mensch, der die Fae aus vollem Herzen hasst und einen Fae tötet ohne das dieser ihn angegriffen hat, kann das Land der Fae und das der Menschen retten. Leider trifft es Feyre und ohne das sie es wollte oder etwas davon wusste, wurde sie in das Land der Fae und ihrer gefährlichen Intrige hinein gezogen.

Ein Leben für das eines anderen. Damit wird sie zu Tamlin an den Hof des Frühlings gezwungen. Sie soll ihr restliches sterbliche Leben bei ihm verbringen. Nur leider kann keiner Feyre so richtig ausstehen (immerhin hat sie einen aus dem Gefolge mutwillig getötet und ihm das Fell über die Ohren gezogen), und Feyre kann auch niemanden am Hofe so richtig leiden (immerhin ist sie nicht freiwillig in diesem Land voller Gefahren).

Doch sie passt sich ihrer Situation allmählich an und wird von Tamlin, High Lord des Frühlingshofes, davon überzeugt, das er sich um das Wohlergehen ihrer Familie gekümmert hat. Sie hat nichts zu befürchten und muss sich nicht um Ihre Familie weiter sorgen. Langsam entwickelt sich eine seltsame Art der Freundschaft zwischen den beiden und auch zwischen ihr und Lucian. Nur das sie scheinbar  nur mit den beiden und einer Hofdame auf dem Anwesen wohnt, will ihr nicht so recht in den Kopf. Doch aufgrund des Fluches unter dem Tamlin und sämtliche Fae leiden, können sie ihr nicht die Wahrheit erzählen. Nämlich, das nur ein Menschen Mädchen voller Hass auf die Fae einen von ihnen töten und sich dann auch noch in den High Lord des Frühlingshofes verlieben muss. Tja, hätte sie das mal eher gewusst und hätte Tamlin sie nicht drei Tage vor Ablauf der First von 49 Jahren nach Hause geschickt, hätte sie den Fluch brechen können. Tamlin und Feyre verlieben sich ineinander, ohne das beide es eigentlich wollen und anfangs auch nicht zulassen. Es ist eine schöne Liebe, die sich zwischen den beiden entwickelt, voller Leidenschaft und Hingabe. Aber, dann wäre das Buch ja zu ende bevor es richtig spannend wird!

Feyre muss Tamlin verlassen, er schickt sie nach Hause weil er nicht zu lassen kann, dass sie ihr Leben für ihn und Prythian aufs Spiel setzt. Doch in ihrem neuen Zuhause angekommen, fühlt sie sich fremd und unwohl und wird das Gefühl nicht los, etwas schreckliches wäre in Prythian geschehen. Als sie erfährt, dass das Haus und die Familie von Clare Beddor völlig niedergebrannt wurde und Claire vermisst wird, wird ihr klar, dass dies ihr und ihrer Familie galt.

Als Rhysand, High Lord des Nachthofes, Tamlin einen Besuch abstattete und dessen Fortschritte bzgl. des Fluches begutachtete (nein, er kam definitiv nicht mit guten Absichten) erkannte er Feyre wieder. Bereits an Calamai hatten die beiden sich getroffen und kennen gelernt. Rhysand wollte ihren Namen wissen und aus reinem Selbstschutz gab sie ihm den Namen Clare Beddor. Und nun ist deren Zuhause und Familie zerstört und sie wird vermisst.

Feyre kehrt zum Frühlingshof zurück um festzustellen, dass der Palast zerstört und alle Bewohner fort sind. Ihre alte Zofe erklärt ihr alles, was der Fluch zulässt und Feyre spürt zum ersten Mal das gesamte Ausmaß ihres Handelns, oder besser gesagt, ihres nicht-handelns. Sie geht in die Höhe des Löwen, zu Amarantha Unter den Berg. Diese hält nämlich sämtliche High Lords von Prythian und deren Gefolge dort gefangen, solange bis Tamlin sich bereit erklärt sich ihr hinzugeben und ihr Liebhaber zu werden. Natürlich will das Tamlin nicht und versteckt sich hinter einer Maske aus Stein, er lässt keine Gefühle und Emotionen nach außen dringen um Feyre nicht in Gefahr zu bringen. Denn diese, mutig wie sie nunmal ist, stellt sich vor Amarantha und fordert ihren Tamlin zurück. Doch erst, wenn sie entweder ein Rätsel löst oder drei Aufgaben überlebt, bekommt sie ihn und das Volk von Prythian frei. Leider erblickt Feyre in diesem Zuge auch das Schicksal von Clare Beddor, welche zu Tote gefoltert und an die Wand genagelt wurde.

Feyre überlebt nur knapp alle drei Aufgaben und bekommt unverhofft Hilfe von Rhysand, der sie wiederum benutzt, um Tamlin so wütend zu machen, dass dieser sobald seine Macht in in zurück gekehrt ist, Amarantha in nur einer Sekunde töten kann. Rhysand macht sich als Feyre als Gespielin, wobei er sie niemals anfasst oder ihr etwas wirklich schlimmes antut. Alles was er macht, folgt einem Plan, der sich erst am Ende des Buches auftut. Denn nur wenn er Feyre für sich einspannt, was natürlich für Feyre und für jeden anderen wie purer Zwang aussieht, kann Tamlin so wütend werden um Amarantha zu besiegen und das passiert auch. Doch zuerst, wird Feyre von Amarantha nach deren Sieg getötet.

Weil Sie ihr Leben für das der Fae aufs Spiel gesetzt hat, geben alle sieben High Lords etwas von ihrer Unsterblichkeit Feyre ab und lassen sie so als High Fae wieder auferstehen. Feyre kommt mit dieser Gabe nur schwer zurecht und auch schafft sie es nicht, die Last der in ihrer letzten Aufgabe getöteten Faes abzuschütteln. Sie musste zwei Faes mutwillig töten um alle anderen zu retten. Diese letzte Aufgabe hat Feyre innerlich zerstört und ein Chaos in ihr hinterlassen, was sie zur Zeit nicht beseitigen kann.

Und so folgt sie als High Fae ihrem High Lord zurück zum Hof des Frühlings, die Dankbarkeit aller High Lords und aller Faes auf Ihren Schultern. Sie hat ihr Leben und ihr Gewissen für das Volk von Prythian geopfert.

Dies ist ein Buch, was man immer wieder lesen möchte, weil diese Geschichte so unglaublich ist, das man nicht genug von ihr bekommt. Erst recht das Geschehen Unter dem Berg macht es zu einem spannenden und grausamen Erlebnis, was man immer wieder lesen möchte, weil daraus so viel Liebe entsteht, dass diese alles Dunkel wieder erhellt.

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