Eva liest

Das LIed der Sonne

“Das Lied der Sonne erklinge heute in deinem Herzen”

Jennifer Wolf – Das LIed der Sonne

Der Klappentext

Lanea genießt es jeden Morgen mit den Stammesmitgliedern und ihrer besten Freundin, der Häuptlingstochter, am feinen Sandstrand die Sonne zu begrüßen. Doch von einem Tag auf den anderen ändert sich alles. Der zukünftige Großkönig ruft zur Brautschau und Lanea reist als falsche Prinzessin an den Hof. Hier lauern Intrigen und tödliche Verschwörungen – und mittendrin Prinz Aaren, dessen sanftmütige Augen Laneas Herz zum Flattern bringt. Doch seine Liebe darf sie nicht gewinnen…

Erschienen ist das Buch von Jennifer Wolf im Carlsen Verlag und wird dort als eines der ersten drei Printausgaben von Impressbooks vermarktet. Impressbooks möchte mit diesem Buch – und noch zwei weiteren – deutschen Fantastyautorinnen ein neues Printformat anbieten. Im Rahmen unseres Romantasy Read Treat im Februar 2020 durften einige Bloggerinnen schon vorab in diese drei Schätze hineinlesen. An dieser Stelle gilt mein ganz besonderer Dank dem Carlsenverlag, der mich zu dieser Reise eingeladen und mir die drei Bücher vorab als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Ich war von der ersten Seite an verliebt.

Das Buch startet direkt mit dem Sonnentanz der Palilos am Strand von Palilan und nimmt uns so schwungvoll mit in eine Kultur, über die ich persönlich noch viel zu wenig gelesen habe. Das hawaiianische Flair ist in diesem Buch durch weg spürbar und greifbar, auch wenn Lanea am Hof des Königs verweilt. Der Schreibstil der Autorin ist herrlich leicht und flüssig, so dass das Lesen keine Probleme bereitet und man nicht in Schachtelsätzen über die einzelnen Worte fällt. Die gesamte Geschichte hat mir über 397 Seiten hinweg ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Auch dann, wenn mir aufgrund von diversen Handlungssträngen nicht nach Lächeln zumute war.

Der Inhalt

Lanea ist eine starke Protagonistin, die sich liebevoll um ihre Freunde kümmert und sich aufopferungsvoll ihren neuen Aufgaben am Hof widmet. Besonders dem neuen Großkönig gegenüber, der eine ganz besondere Beziehung zu Lanea und ihrer Mutter entwickelt.

Ich gebe zu, nicht alles ist rosig an der Geschichte. Die Handlung plätschert manchmal vor sich hin und ist sehr vorausahnend. Auch sind einige der Handlungen von Lanea eher fragwürdig. Auch das Verhältnis zum Großkönig und der Großkönigin stelle ich an dieser Stelle mal kurz in Frage. Auch das sich am Ende plötzlich alles auf einmal so rasant entwickelt und fügt, ging mir ein wenig zu schnell. Aber das stört in keinster Weise an dem Buch. Im Gegenteil, es macht es so herrlich erfrischend und leicht zu lesen. Kein schieres Kopfzerbrechen oder unbefriedigende Cliffhanger. Zwar denkt man des Öfteren, dass man die Handlung verstanden und hinter das Köpfchen der Autorin geblickt hat, doch wird man mit der nächsten Seite gleich eines Besseren belehrt. Das Lied der Sonne verzaubert einen auf seine ganz eigene Art und Weise und bringt einem das Gefühl von Sonne, Sommer und Meeresrauschen direkt in tristes und kaltes Regenwetter. Es ist einfach nur zauberhaft und eine willkommene Abwechslung zu all den zahlreichen komplexen Verschwörungstheorien, die es so auf dem Markt gibt.

Leseempfehlung?

Wenn man eine leichte Lektüre zum Lesen sucht, die einem die warmen Sonnenstrahlen direkt auf die Haut zaubert und gleichzeitig eine unergründliche Liebesgeschichte bietet, dann ist Das Lied der Sonne definitiv eine Leseempfehlung. Es hat sogar Potential in einem Rutsch durch gelesen zu werden.

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© 2020 Eva liest

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