Eva liest

A Court of Frost and Starlight

On the darkest Night,

the stars still shine.

Feyre´s first winter solstice as High Lady is drawing near. With it will come a hard-earned rest from the work she, Rhys and their friends have done to rebuilt the Night Court and the vastly changed world beyond. Yet the festive atmosphere can´t keep the shadows from looming. Even as her own heart heals, she finds that those dearest to her have wounds that go deeper than she knew.

And the scars of the past will touch her court in times to come.

Erschienen ist das Buch im Mai 2018 bei Bloomsbury und wurde verfasst von der Autorin Sarah J. Maas. In der A Court of Thrones and Roses Reihe ist es der 4. Band und mit nur 229 ein eher kleinerer Band als seine Vorgänger.

Soviel vorweg: in den sozialen Medien hat dieser neue Band von Sarah J. Maas nicht nur gutes Feedback erhalten. Eigentlich war es überwiegend durchwachsen. Vielen hat das Aufregende, Spannende und der Nervenkitzel aus den vorher gehenden Büchern gefehlt. Und so war es tatsächlich. Wer ein Buch erwartet hat, das an Aufregung und Drama an seine Vorgänger anschließt, der wurde in der Tat enttäuscht. Aber ich nicht. Ich liebe dieses Buch genauso, wie ich die anderen liebe. Und warum? Weil es hier um mehr geht als um Krieg, Tod, Intrigen und Drama. Es geht um die seelische Heilung jedes einzelnen. Es geht um die Neuordnung einer Welt nach dem Krieg. Es geht um das Finden von Vertrauen, Vergebung und Seelenfrieden.

Das Buch wird mindestens einmal aus der Sicht jedes Hauptcharakters erzählt, dennoch überwiegen die Erzählperspektiven von Feyre und Rhysand. Und in jedem dieser Kapitel erkennen wir, was der Krieg mit dieser speziellen Person angerichtet hat. Es geht nicht nur um physische Schäden, nein, es geht hauptsächlich um die psychischen Narben die der Krieg hinterlassen hat. Narben die man für sich behält und niemand anderem zeigen möchte.

Die Autorin hat einmal in einem Interview erzählt, dass dieser Band als eine Art Brücke zu dem nächsten Buch bilden soll. Und genauso sehe ich es auch. Ich schätze es wäre schwierig, direkt mit einer handfesten Handlung nach dem Krieg gegen Hybern zu starten, wenn man nicht weiß, was mit Feyre und ihrer Familie passiert ist. An keinem geht der Krieg spurlos vorbei und so sehe ich diesen Band als eine Art “Mittelsmann”. Er ist ein guter Mittelweg um dem Leser nahe zu bringen, wie verletzt Rhysand ist, wie sehr Cassian gebrochen wurde und wie sehr Nessa ihr neues Leben abgrundtief hasst. Eine bewegende Rolle spielt Tamlin, war er doch der Schlüssel im Krieg gegen den König von Hybern erfahren wir nun, wie zerstört dieser mächtige High Lord tatsächlich ist. Ich schätze, dieses Buch ist genauso wichtig für die weiterführende Handlung, so wie es die anderen auch waren. Nur das es in eben diesem um die innere Zerrissenheit eines jeden einzelnen geht. Und das finde ich mindestens genauso spannend, wie die anderen Bücher. Daher ist es auch von Vorteil, das der vierte Band nicht so dick ist, wie seine Vorgänger. Es hat genau den richtigen Umfang um eben nicht langweilig zu werden.

Daher bekommt auch dieser Band meine absolute Kaufempfehlung aber mit dem Hinweis, dass dieser Band viel tiefer und auf eine andere Art emotional wird, als die anderen Bücher.

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